Unblanché zu Gast im Jubiläumsjahr
Staatliche Ballett- und Artistikschule Berlin | Erich-Weinert-Straße 103, 10409 Berlin, Germany
Am 17. April 2026, 16.00 Uhr, lädt die Staatliche Ballett- und Artistikschule Berlin herzlich zu einer besonderen Vorstellung ein – einem Abend im Zeichen des deutsch-japanischen künstlerischen Austauschs. Im Mittelpunkt steht unsere Kooperation mit der japanischen Partnerorganisation Unblanché. Diese Zusammenarbeit gehört zu den jüngsten internationalen Kooperationen in der Geschichte unserer Schule und ist zugleich Ausdruck einer kulturellen Verbundenheit, die unsere Schule seit vielen Jahren begleitet. Der Dialog mit der japanischen Tanz- und Ausbildungskultur ist tief im künstlerischen Selbstverständnis unserer Institution verankert – die Kooperation mit Unblanché verleiht ihm nun eine neue, zeitgenössische Form.
Was diese Zusammenarbeit besonders auszeichnet, ist ihr gegenseitiger und gelebter Charakter. Im vergangenen Jahr durften Schülerinnen unserer Schule nach Tokio reisen, um dort auf Einladung unserer japanischen Partner Einblicke in Training, Ausbildungsalltag und kulturelles Leben zu erhalten. Diese Einladung – ermöglicht und getragen von Unblanché – machte deutlich, dass es sich um weit mehr als einen punktuellen Besuch handelt: um einen Austausch auf Augenhöhe, der jungen Tänzerinnen internationale Erfahrungsräume eröffnet.
Gruppenbild vom Unblanché-Abend im Herbst 2025, Foto: Archiv Staatliche Ballett- und Artistikschule/Eileen Meyer
Im Anschluss kamen Tänzerinnen von Unblanché nach Berlin. Während ihres einwöchigen Aufenthalts nahmen sie aktiv an unserer künstlerisch-praktischen Ausbildung teil und erlebten den Trainings- und Schulalltag an der Staatlichen Ballett- und Artistikschule Berlin aus nächster Nähe. Die daraus entstandenen Begegnungen fanden ihren künstlerischen Höhepunkt in einer gemeinsamen Vorstellung – ein eindrucksvoller Moment, der sichtbar machte, wie lebendig, offen und inspirierend dieser Dialog zwischen zwei Kulturen geworden ist.
Herbst 2025, v.l.n.r.: Ulrich Giessel (Schulleiter, amt. Staatliche Ballett- und Artistikschule), Mitsuko Shino (Botschafterin Japans in Deutschland), Doreen Windolf (Ballettpädagogin Staatliche Ballett- und Artistikschule), Rainer Krenstetter (Leiter Unblanché), Hana Kosaki (CEO Unblanché), Foto: Archiv Staatliche Ballett- und Artistikschule/Eileen Meyer
Die Vorstellung am 17. April 2026 knüpft an diese Erfahrungen an und führt den deutsch-japanischen Tanzdialog weiter. Sie ist zugleich Teil des Jubiläumskontextes unserer Schule und ein Ausblick in die Zukunft internationaler Zusammenarbeit. Auf dem Programm stehen: “7. Sinfonie” (Choreografie: Uwe Scholz), “Mare Crisium” (Choreografie: Arshak Ghalumyan) und “Hana” (Choreografie: Ernesto Polack Young).
Besonders freuen wir uns, dass dieser Austausch fortgesetzt wird: Für den Herbst 2026 ist bereits eine erneute Einladung von Schülerinnen und Schülern unserer Schule nach Tokio geplant. So entsteht ein kontinuierlicher, wachsender Dialog – getragen von künstlerischer Neugier, gegenseitigem Respekt und der gemeinsamen Überzeugung, dass Kunst Räume öffnet: für Begegnung, für Lernen und für kulturelle Verständigung über Grenzen hinweg.
Team der Veranstaltung
- Organisation/Koordination: Doreen Windolf
- Einstudierung (7. Sinfonie): Christoph Böhm
- Probenteam (7. Sinfonie): Christoph Böhm, Edna Azevedo, Susann Böhm
- Einstudierung (Mare Crisium): Arshak Ghalumyan
- Probenleitung (Mare Crisium): Doreen Windolf
- Probenunterstützung (Hana): Katharina Wunderlich
- Technische Umsetzung: Andreas Köppen, Tobias Busch
- Weitere Unterstützende: Kathrin Baum-Höfer, Dirk Thiele, Oliver Hanff, René Wiese
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