Im Rampenlicht der Staatsoper

Eine großartige Gelegenheit für unsere Schule bietet sich aktuell an der Staatsoper Unter den Linden, wo gleich sieben unserer Schülerinnen in die renommierte Produktion des Ballettklassikers „Giselle“ eingebunden sind. Die talentierten Nachwuchstänzerinnen erhalten dabei die einmalige Chance, wertvolle und prägende Bühnenerfahrung an der Seite gefeierter Solistinnen wie Iana Salenko und Haruka Sassa zu sammeln.

Foto: Admil Kuyler

Diese hochkarätige Zusammenarbeit markiert eine erneute, erfolgreiche Kooperation mit dem Staatsballett Berlin nach dem gemeinsamen Erfolg von „Symphony in C“. Für die jungen Talente ist dieser Schritt ins professionelle Rampenlicht ein bedeutender Meilenstein auf ihrem Weg in der tänzerischen Ausbildung. Wir sind unglaublich stolz auf das Engagement unserer Schülerinnen und wünschen ihnen für alle bevorstehenden Vorstellungen viel Erfolg.

Zum Ballett

Liebe, Verrat und die Sehnsucht nach Vergebung prägen eines der bewegendsten Werke des Romantischen Balletts. Giselle, ou les Wilis wurde am 28. Juni 1841 an der Pariser Oper uraufgeführt und gilt als Höhepunkt jener Epoche, in der Tanz zur Verkörperung des Übernatürlichen wurde. Im Mittelpunkt steht ein junges Bauernmädchen, das das Tanzen liebt und sich in den adligen Albrecht verliebt. Als Giselle erfährt, dass Albrecht einer anderen versprochen ist, zerbricht ihre Welt. Sie verliert den Verstand und stirbt an gebrochenem Herzen. Doch ihre Geschichte endet nicht mit dem Tod. Als eine der Wilis, geisterhafte Bräute, die vor ihrer Hochzeit starben, wird sie Teil einer nächtlichen Gemeinschaft, die Männer zwingt, bis zum Tode zu tanzen. Im zweiten Akt, jener «weißen» Sphäre des Romantischen Balletts, begegnet Giselle Albrecht wieder. Ihre Bewegung wird zur Sprache des Mitgefühls und hebt die Grenze zwischen Leben und Tod auf. Giselle gilt als Inbegriff des Romantischen Balletts und zugleich als Wendepunkt in der Tanzgeschichte. Die Vorstellung des ‹schwebenden Körpers› prägte das Ideal des Spitzentanzes und machte die Tänzerin zur Symbolfigur des Unerreichbaren. In dieser Tradition steht die Inszenierung von Patrice Bart, die auf der Originalchoreographie von Jean Coralli und Jules Perrot beruht. Seit der Premiere im Jahr 2000 an der Staatsoper Unter den Linden berührt Patrice Barts Giselle mit ihrer Mischung aus klassischer Schönheit und zeitloser Intensität.

Besetzung

  • Teodora Florea (9. Ausbildungsjahr/13. Klasse)
  • Hana Ise (9. Ausbildungsjahr/13. Klasse)
  • Joanna Gonsalves Willems (9. Ausbildungsjahr/13. Klasse)
  • Yuko Oba (8. Ausbildungsjahr/12. Klasse)
  • Anna Šimůnková (8. Ausbildungsjahr/12. Klasse)
  • Petra Tettamani (8. Ausbildungsjahr/12. Klasse)
  • Greta Ferrari (8. Ausbildungsjahr/12. Klasse)

Danksagung

Wir danken der Staatsoper Unter den Linden und dem Staatsballett für die Zusammenarbeit und die Auftrittsmöglichkeit für unsere Schülerinnen, den Hauptfachlehrerinnen Frau Wunder und Frau Keller, den Klassenlehrer:innen/Tutor:innen Frau Kröger und Frau E. Giese, Frau Dross sowie den Fachlehrer:innen der Klassen 10-12 (Allgemeinbildung) für die Unterstützung.

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Unterstützende und Kooperationspartner:innen

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